Archiv für die Kategorie ‘Thrill’

Bordertown

(2006 , Gregory Nava; mit Jennifer Lopez, Antonio Banderas, Martin Sheen) Bordertown ist ein Film, der es gut meint. Er handelt von den leider recht realen Mädchenmorden, die seit Jahren in mexikanischen Grenzstädten an der Tagesordnung sind und über die viel zu wenig berichtet wird. Dieses Thema allein ist es, die den Film erträglich macht und ihm eine gewisse Daseinsberechtigung verleiht. Weiterlesen »

A Little Trip to Heaven

(2005; Baltasar Kormákur; Forest Whitaker, Julia Stiles, Peter Coyote)

In Little Trip to Heaven untersucht Forest Whitaker als Versicherungsagent Abe Holt den Unfalltod eines gewissen Kelvin Anderson, dessen Schwester Isold (Julia Stiles) eine Million Dollar Versicherungssumme kassieren soll. Verwickelt in diese Sache scheint vor allem ihr Mann Fred McBride zu sein… Ja, diese Geschichte klingt genauso geil wie der Trailer anzusehen ist! Düster, spannend und hochkarätig besetzt. Aber leider verpufft die Kraft des Filmes in einer schaumgebremsten Inszenierung und unglaubwürdigem Verhalten der Personen.

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Disturbia

(2007, D.J.Caruso)

Der End-Teenager Kale verliert bei einem Autounfall, an dem er beteiligt ist, seinen Vater. Weil ihm ein Lehrer später darauf anspricht, rastet Kale aus und wird vom Gericht zu Hausarrest per Fußfessel verurteilt. Obwohl er zunächst vor Langeweile fast vergeht, tut sich auch in seinem exakt abgesteckten begrenzten Radius was: Er lernt Ashley, ein nettes Mädchen, das nebenan eingezogen ist, kennen und beginnt seinen Nachbarn Robert Turner als Serienkiller zu verdächtigen! Hilfreich ist hierbei ein Fernglas, mit dem er zunächst dem üblichen Teenager-Voyeurismus nachhängt, das aber später Teile seiner Observationsausrüstung wird.

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Caché

(2005; Michael Haneke; mit Daniél Auteuil, Juliette Binoche)

Georges und Anne, ein erfolgreiches Pariser Ehepaar, erhalten Videos, die stundenlage statische Aufnahmen ihres Hauses zeigen. Ist das zunächst an sich schon beunruhigend,  werden die nächsten Bänder in Zeichnungen gewickelt anonym zugestellt. Diese zeigen ein Kind, das Blut spuckt, später folgt ein Hahn mit durchgeschnittener Kehle. Allmählich kommt heraus, dass Georges diese Zeichnungen in Bezug zu einem Ereignis seiner Kindheit setzen kann und ein Video führt ihn schließlich zu einem Mann, dem er als Kind sehr geschadet hat.

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Motel

(Engl.: Vacancy; 2007, Nimród Antal; mit Kate Beckinsale und Luke Wilson)

Nach dem unsäglichen Film „Tiptoes“ ist Kate Beckinsale eine meiner Lieblings-Hassschauspielerinnen. Daher dachte ich mir: Mit einem Film, in dem Kate Beckinsale das Opfer spielt, kann man nichts falsch machen! Und in der Tat, dieser Film ist besser als der erste Anschein vermuten lässt. Sicher, man hat das alles schon mal gesehen: das zerstrittene Ehepaar Amy und David Fox (mit tragischem Hintergrund, bevorzugt: Tod eines Kindes) hat nachts auf einsamer Straße eine Autopanne. Statt eine Unterkunft zu finden, geraten sie in die Fänge verrückter Killer, in diesem Fall ein Motel-Betreiber und Konsorten, die ihre Gräueltaten auch noch auf Video aufnehmen. So weit, so üblich, aber der Film gewinnt dem Uralt-Plot doch noch einige spannende Sequenzen und Wendungen ab.

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The Contract

(2007; Bruce Beresford; Schauspieler: Morgan Freeman, John Cusack)

Eigentlich hätte der Film auch auf Deutsch „Der Vertrag“ heißen können – dann hätte aber der Titel schon so tröge geklungen, wie der Film letztendlich ist. Die Idee zu dem Film war ja an sich nicht übel: Ein Sportlehrer, Ray, (John Cusack) mit einem Sohn im Teenie-Alter und dem obligatorischen Vater-Sohn-Konflikt nach dem Tod der Mutter treffen auf einem Campingausflug, der beide wieder zusammenführen soll, auf einen entflohenen Auftragskiller namens Frank Carden (Morgan Freeman). Den haben sie zwar dank der Waffe des dabei zu Tode gekommenen Bewachers gleich unter Kontrolle, doch seine Helfer, die ihn befreien wollen, sind ihnen dicht auf den Fersen. Wie gut, dass der Sohn sich in dem Gebiet bereits so gut auskennt und Vater und Verbrecher durch die Wildnis führt.

Wie gesagt: die Grundidee ist ja echt gut! Was daraus dann gemacht wird ist allerdings ein kleines Desaster in kontinuierlicher Abwärtsspirale!

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American History X

…wird später ergänzt