Archiv für die Kategorie ‘Drama’
Three Burials
(The Three Burials of Melquiades Estrada; Tommy Lee Jones; mit Tommy Lee Jones; Barry Pepper, January Jones)
Tommy Lee Jones wäre gerne Clint Eastwood. Daher gibt der kantige Darsteller ein ebenso kantiges Regiedebüt nach einem Drehbuch von Guillermo Arriaga, der bereits die Drehbücher zu „Babel“ und dem genialen „21 Gramm“ verfasst hat. Auch dieses Drehbuch (und der Film) haben Preise kassiert – und meiner Meinung nach damit doch ein wenig überschätzt wurden. Wobei der Film zugegebenermaßen auch nicht schlecht ist. Er ist nur leider auch nicht gut und dass es sich um ein Regiedebüt handelt merkt man an sämtlichen Ecken und Längen des Films…
Bug
(2006; William Friedkin; Ashley Judd) Der Slogan „Sein wahrscheinlich bester Film“ hätte mich eigentlich schon stutzig machen sollen – schließlich gilt auch Tiptoes als „Film seines (Gary Oldmans) Lebens“. Wobei „Bug“ noch eine Spur besser ist – aber viel hat nicht mehr gefehlt!
Basierend auf einem Theaterstück beginnt der Film eigentlich noch atmosphärisch dicht. Agnes, eine einsame Frau im besten Alter (eine unheimlich gealterte Ashley Judd), fühlt sich durch Anrufe belästigt, die vermutlich von ihrem Ex-Mann stammen. Sie lebt ein tristes Leben zwischen ihrem Job als Serviererin in einer Bar und einem Mini-Appartement in einem Motel. Soweit ist die Darstellung, für die sich der Regisseur viel Zeit nimmt, noch überzeugend.
Tiptoes
(2003, Matthew Bright; mit Kate Beckinsale, Matthew McConaughey, Gary Oldman, Patricia Arquette)
Wann immer wir über schlechte Filme diskutieren, stellt sich irgendwann die alles entscheidende Frage: Wie schneidet er gemessen an „Tiptoes“ ab? Aber bislang hält dieser Film unangefochten die Spitzenposition – von unten betrachtet! Zunächst hatte ich mir den Film in der Hoffnung angesehen, dass man mit guten Schauspielern auch einen guten Film drehen könnte: weit gefehlt! Das Drehbuch ist doof, die Geschichte unglaubwürdig und sinnlos und man erfasst bis zum Ende des Filmes nicht wirklich, ob dieser Film ernst zu nehmen ist oder doch (laut Ankündigung!) als Komödie gedacht ist.
Caché
(2005; Michael Haneke; mit Daniél Auteuil, Juliette Binoche)
Georges und Anne, ein erfolgreiches Pariser Ehepaar, erhalten Videos, die stundenlage statische Aufnahmen ihres Hauses zeigen. Ist das zunächst an sich schon beunruhigend, werden die nächsten Bänder in Zeichnungen gewickelt anonym zugestellt. Diese zeigen ein Kind, das Blut spuckt, später folgt ein Hahn mit durchgeschnittener Kehle. Allmählich kommt heraus, dass Georges diese Zeichnungen in Bezug zu einem Ereignis seiner Kindheit setzen kann und ein Video führt ihn schließlich zu einem Mann, dem er als Kind sehr geschadet hat.
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