Archiv für die Kategorie ‘Schlecht’
Bug
(2006; William Friedkin; Ashley Judd) Der Slogan „Sein wahrscheinlich bester Film“ hätte mich eigentlich schon stutzig machen sollen – schließlich gilt auch Tiptoes als „Film seines (Gary Oldmans) Lebens“. Wobei „Bug“ noch eine Spur besser ist – aber viel hat nicht mehr gefehlt!
Basierend auf einem Theaterstück beginnt der Film eigentlich noch atmosphärisch dicht. Agnes, eine einsame Frau im besten Alter (eine unheimlich gealterte Ashley Judd), fühlt sich durch Anrufe belästigt, die vermutlich von ihrem Ex-Mann stammen. Sie lebt ein tristes Leben zwischen ihrem Job als Serviererin in einer Bar und einem Mini-Appartement in einem Motel. Soweit ist die Darstellung, für die sich der Regisseur viel Zeit nimmt, noch überzeugend.
Fido
(2006; Andrew Currie) Dass sich dieser Film nicht gut kategorisieren lässt, soll kein Werturteil sein. Dass er sich in der Kategorie der schlechten Filme wiederfindet schon! Dabei ist die Idee zu Fido ja noch ganz witzig und könnte sogar satirisch gemeint sein – doch bleibt es das Geheimnis von Regisseur und Produzent, was denn das Ziel dieser Satire sein soll. Der Film beginnt mit einer Pseudo-Dokusequenz im Stil der 50er Jahre. Durch irgendeine Freisetzung von Strahlen (o.ä.) kam es dazu, dass die Toten wieder auferstanden und sich in Zombies verwandelt hatten, die die Menschen bedrohten – denn Zombies essen ja bekanntlicherweise Menschen. Der Firma Zomcom ist es aber gelungen, mithilfe eines elektronisch gesteuerten Halsbandes die Zombies soweit zu kontrollieren, dass sie als billige (da unbezahlte) Arbeitskräfte eingesetzt werden können: In der Gemeinde, in Fabriken und in privaten Haushalten.
The Contract
(2007; Bruce Beresford; Schauspieler: Morgan Freeman, John Cusack)
Eigentlich hätte der Film auch auf Deutsch „Der Vertrag“ heißen können – dann hätte aber der Titel schon so tröge geklungen, wie der Film letztendlich ist. Die Idee zu dem Film war ja an sich nicht übel: Ein Sportlehrer, Ray, (John Cusack) mit einem Sohn im Teenie-Alter und dem obligatorischen Vater-Sohn-Konflikt nach dem Tod der Mutter treffen auf einem Campingausflug, der beide wieder zusammenführen soll, auf einen entflohenen Auftragskiller namens Frank Carden (Morgan Freeman). Den haben sie zwar dank der Waffe des dabei zu Tode gekommenen Bewachers gleich unter Kontrolle, doch seine Helfer, die ihn befreien wollen, sind ihnen dicht auf den Fersen. Wie gut, dass der Sohn sich in dem Gebiet bereits so gut auskennt und Vater und Verbrecher durch die Wildnis führt.
Wie gesagt: die Grundidee ist ja echt gut! Was daraus dann gemacht wird ist allerdings ein kleines Desaster in kontinuierlicher Abwärtsspirale!
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