Archiv für die Kategorie ‘O.k.’
Bordertown
(2006 , Gregory Nava; mit Jennifer Lopez, Antonio Banderas, Martin Sheen) Bordertown ist ein Film, der es gut meint. Er handelt von den leider recht realen Mädchenmorden, die seit Jahren in mexikanischen Grenzstädten an der Tagesordnung sind und über die viel zu wenig berichtet wird. Dieses Thema allein ist es, die den Film erträglich macht und ihm eine gewisse Daseinsberechtigung verleiht. Weiterlesen »
A Little Trip to Heaven
(2005; Baltasar Kormákur; Forest Whitaker, Julia Stiles, Peter Coyote)
In Little Trip to Heaven untersucht Forest Whitaker als Versicherungsagent Abe Holt den Unfalltod eines gewissen Kelvin Anderson, dessen Schwester Isold (Julia Stiles) eine Million Dollar Versicherungssumme kassieren soll. Verwickelt in diese Sache scheint vor allem ihr Mann Fred McBride zu sein… Ja, diese Geschichte klingt genauso geil wie der Trailer anzusehen ist! Düster, spannend und hochkarätig besetzt. Aber leider verpufft die Kraft des Filmes in einer schaumgebremsten Inszenierung und unglaubwürdigem Verhalten der Personen.
Three Burials
(The Three Burials of Melquiades Estrada; Tommy Lee Jones; mit Tommy Lee Jones; Barry Pepper, January Jones)
Tommy Lee Jones wäre gerne Clint Eastwood. Daher gibt der kantige Darsteller ein ebenso kantiges Regiedebüt nach einem Drehbuch von Guillermo Arriaga, der bereits die Drehbücher zu „Babel“ und dem genialen „21 Gramm“ verfasst hat. Auch dieses Drehbuch (und der Film) haben Preise kassiert – und meiner Meinung nach damit doch ein wenig überschätzt wurden. Wobei der Film zugegebenermaßen auch nicht schlecht ist. Er ist nur leider auch nicht gut und dass es sich um ein Regiedebüt handelt merkt man an sämtlichen Ecken und Längen des Films…
Invasion
(2007; Oliver Hirschbiegel; mit Nicole Kidman, Daniel Craig)
„Invasion“ ist das Remake eines Remakes eines Remakes (oder so) und erzählt die Geschichte außerirdischer Materie, die sich der Körper der Menschen bemächtigt und dabei deren Persönlichkeit auslöscht und in gefühllose Wesen verwandelt, die äußerlich vom “Wirtskörper“ nicht zu unterscheiden sind. Sicherlich kennt jeder die eine oder andere Verfilmung dieses Stoffes, der alle paar Jahrzehnte neu aufgelegt wird. Nun ist es nichts Schlechtes, einen guten Stoff zu recyclen und ihm den Stempel der Aktualität aufzudrücken und so ist auch Invasion eine sehenswerte Adaption des Stoffes.
Motel
(Engl.: Vacancy; 2007, Nimród Antal; mit Kate Beckinsale und Luke Wilson)
Nach dem unsäglichen Film „Tiptoes“ ist Kate Beckinsale eine meiner Lieblings-Hassschauspielerinnen. Daher dachte ich mir: Mit einem Film, in dem Kate Beckinsale das Opfer spielt, kann man nichts falsch machen! Und in der Tat, dieser Film ist besser als der erste Anschein vermuten lässt. Sicher, man hat das alles schon mal gesehen: das zerstrittene Ehepaar Amy und David Fox (mit tragischem Hintergrund, bevorzugt: Tod eines Kindes) hat nachts auf einsamer Straße eine Autopanne. Statt eine Unterkunft zu finden, geraten sie in die Fänge verrückter Killer, in diesem Fall ein Motel-Betreiber und Konsorten, die ihre Gräueltaten auch noch auf Video aufnehmen. So weit, so üblich, aber der Film gewinnt dem Uralt-Plot doch noch einige spannende Sequenzen und Wendungen ab.
Rezept zum Verlieben
(Engl.: No Reservations; 2007; Scott Hicks; Mit: Catherine Zeta-Jones, Aaron Eckhard)
Frage: Was machen Amerikas Produzenten, wenn sie einen guten ausländischen Film entdecken? Antwort: Sie drehen ihn nochmal! Hier wurde der deutsche Film „Bella Martha“ noch einmal für amerikanische Gemüter nachgedreht. Über den Film lässt sich eigentlich wenig sagen, da er sehr, sehr selbsterklärend ist. Man könnte auch von einer Aneinanderreihung von Klischees sprechen…
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