The Descent

(Neil Marshall; mit Shauna Macdonald, Natalie Mendoza) The Descent kaufte ich als Mitbringsel auf DVD, weil ich darüber eine positive Kritik gelesen hatte – und bereute es bitter durch den ultimativen Angstkick beim Anschauen! Für mich ist er der beste Horrorfilm, den ich bis dato gesehen habe, da er nicht nur einfach grausig ist, sondern dabei höchst intelligent gemacht, voll unerträglicher Spannung und Schockmomente. Wen dieser Film kalt lässt, sollte dringend seine Persönlichkeitsstruktur von einem Fachmann analysieren lassen!

Sechs Freundinnen treffen sich nach einer schrecklichen Tragödie in der Wildnis Amerikas, um gemeinsam eine Höhle zu erforschen. Zwischen zweien von ihnen, Sarah (Shauna Macdonald) und Juno (Natalie Mendoza), besteht ein noch unentdeckter Konflikt, der später noch an Tragweite gewinnt. Alle Teilnehmerinnen sind durchaus erfahren was die Höhlenforschung anbelangt und der Abstieg (= descent) lässt zunächst nichts Böses vermuten. Bis ihnen durch den Einsturz eines Teils der Höhle der Rückweg abgeschnitten wird.

Dass Juno sie in eine bisher unentdeckte Höhle geführt hat, zu der keine Karte existiert und dass niemand über ihren Aufenthalt dort informiert ist, sind noch die guten Nachrichten! Denn irgendwann wird auch den Zweiflerinnen unter ihnen klar, dass sie nicht alleine in diesem Höhlensystem sind… Es sei nur noch soviel verraten, dass es gegen Ende recht blutig zugeht und die FSK 18 hier kein Scherz ist. Klaustrophobie, Hysterie, Rachegelüste und ein böser Twist am Ende des Films tragen dazu bei, dass einen Film auch noch beim Zubettgehen beschäftigen könnte.

Fazit: Wer über ein wenig Konzentrationsvermögen verfügt, einen intelligenten Horrorfilm sehen möchte und nicht zu zart besaitet ist, wird begeistert sein!

 

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