Bordertown

(2006 , Gregory Nava; mit Jennifer Lopez, Antonio Banderas, Martin Sheen) Bordertown ist ein Film, der es gut meint. Er handelt von den leider recht realen Mädchenmorden, die seit Jahren in mexikanischen Grenzstädten an der Tagesordnung sind und über die viel zu wenig berichtet wird. Dieses Thema allein ist es, die den Film erträglich macht und ihm eine gewisse Daseinsberechtigung verleiht. Weiterlesen »

28 Weeks Later

(2007; Juan Carlos Fresnadillo; mit Robert Carlyle, Jeremy Renner, Imogen Poots, Mackintosh Muggleton). Das Sequel zu Danny Boyles Überraschungserfolg “28 Days Later” von 2002 kommt stark daher: Mit Robert Carlyle und Jeremy Renner als Schauspielern und dem bereits für den Oscar nominierten Regisseur Fresnadillo hat er die besten Voraussetzungen, eine gleichwertige oder sogar bessere Fortsetzung zu sein – aber das ist wahrscheinlich reine Geschmackssache und das berühmte Jammern auf hohem Niveau.

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A Little Trip to Heaven

(2005; Baltasar Kormákur; Forest Whitaker, Julia Stiles, Peter Coyote)

In Little Trip to Heaven untersucht Forest Whitaker als Versicherungsagent Abe Holt den Unfalltod eines gewissen Kelvin Anderson, dessen Schwester Isold (Julia Stiles) eine Million Dollar Versicherungssumme kassieren soll. Verwickelt in diese Sache scheint vor allem ihr Mann Fred McBride zu sein… Ja, diese Geschichte klingt genauso geil wie der Trailer anzusehen ist! Düster, spannend und hochkarätig besetzt. Aber leider verpufft die Kraft des Filmes in einer schaumgebremsten Inszenierung und unglaubwürdigem Verhalten der Personen.

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Three Burials

(The Three Burials of Melquiades Estrada; Tommy Lee Jones; mit Tommy Lee Jones; Barry Pepper, January Jones)

Tommy Lee Jones wäre gerne Clint Eastwood. Daher gibt der kantige Darsteller ein ebenso kantiges Regiedebüt nach einem Drehbuch von Guillermo Arriaga, der bereits die Drehbücher zu “Babel” und dem genialen “21 Gramm” verfasst hat. Auch dieses Drehbuch (und der Film) haben Preise kassiert – und meiner Meinung nach damit doch ein wenig überschätzt wurden. Wobei der Film zugegebenermaßen auch nicht schlecht ist. Er ist nur leider auch nicht gut und dass es sich um ein Regiedebüt handelt merkt man an sämtlichen Ecken und Längen des Films…

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Bug

(2006; William Friedkin; Ashley Judd) Der Slogan “Sein wahrscheinlich bester Film” hätte mich eigentlich schon stutzig machen sollen – schließlich gilt auch Tiptoes als “Film seines (Gary Oldmans) Lebens”. Wobei “Bug” noch eine Spur besser ist – aber viel hat nicht mehr gefehlt!

Basierend auf einem Theaterstück beginnt der Film eigentlich noch atmosphärisch dicht. Agnes, eine einsame Frau im besten Alter (eine unheimlich gealterte Ashley Judd), fühlt sich durch Anrufe belästigt, die vermutlich von ihrem Ex-Mann stammen. Sie lebt ein tristes Leben zwischen ihrem Job als Serviererin in einer Bar und einem Mini-Appartement in einem Motel. Soweit ist die Darstellung, für die sich der Regisseur viel Zeit nimmt, noch überzeugend.

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Fido

(2006; Andrew Currie) Dass sich dieser Film nicht gut kategorisieren lässt, soll kein Werturteil sein. Dass er sich in der Kategorie der schlechten Filme wiederfindet schon! Dabei ist die Idee zu Fido ja noch ganz witzig und könnte sogar satirisch gemeint sein – doch bleibt es das Geheimnis von Regisseur und Produzent, was denn das Ziel dieser Satire sein soll. Der Film beginnt mit einer Pseudo-Dokusequenz im Stil der 50er Jahre. Durch irgendeine Freisetzung von Strahlen (o.ä.) kam es dazu, dass die Toten wieder auferstanden und sich in Zombies verwandelt hatten, die die Menschen bedrohten – denn Zombies essen ja bekanntlicherweise Menschen. Der Firma Zomcom ist es aber gelungen, mithilfe eines elektronisch gesteuerten Halsbandes die Zombies soweit zu kontrollieren, dass sie als billige (da unbezahlte) Arbeitskräfte eingesetzt werden können: In der Gemeinde, in Fabriken und in privaten Haushalten.

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Invasion

(2007; Oliver Hirschbiegel; mit Nicole Kidman, Daniel Craig)

“Invasion” ist das Remake eines Remakes eines Remakes (oder so) und erzählt die Geschichte außerirdischer Materie, die sich der Körper der Menschen bemächtigt und dabei deren Persönlichkeit auslöscht und in gefühllose Wesen verwandelt, die äußerlich vom  ”Wirtskörper” nicht zu unterscheiden sind. Sicherlich kennt jeder die eine oder andere Verfilmung dieses Stoffes, der alle paar Jahrzehnte neu aufgelegt wird. Nun ist es nichts Schlechtes, einen guten Stoff zu recyclen und ihm den Stempel der Aktualität aufzudrücken und so ist auch Invasion eine sehenswerte Adaption des Stoffes.  

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The Descent

(Neil Marshall; mit Shauna Macdonald, Natalie Mendoza) The Descent kaufte ich als Mitbringsel auf DVD, weil ich darüber eine positive Kritik gelesen hatte – und bereute es bitter durch den ultimativen Angstkick beim Anschauen! Für mich ist er der beste Horrorfilm, den ich bis dato gesehen habe, da er nicht nur einfach grausig ist, sondern dabei höchst intelligent gemacht, voll unerträglicher Spannung und Schockmomente. Wen dieser Film kalt lässt, sollte dringend seine Persönlichkeitsstruktur von einem Fachmann analysieren lassen!

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Shrooms

(2006; Paddy Breathnach) (Offizielle Seite zum Film)

Der Titel und das witzige Poster hatten mich seit Tagen angesprochen, aber da der Film so total unbekannt ist, rechnete ich mit dem Schlimmsten – und wurde angenehm überrascht! Die Story ist zwar rasch erzählt und scheint auf die übliche Tramper-verrecken-in-der-Wildnis-Story hinauszulaufen, bleibt aber dank einiger unvermuteter Wendungen und Details immer interessant.

Fünf amerikanische Studenten besuchen ihren irischen Komillitonen Jake  in seinem Heimatland. Geplant ist diese Reise, die sie zunächst im alten Campingbus an einen einsam gelegenen See führt, vor allem als Trip – im wahrsten Sinne des Wortes - mit haluzinogenen Pilzen (= mushrooms).

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Tiptoes

(2003, Matthew Bright; mit Kate Beckinsale, Matthew McConaughey, Gary Oldman, Patricia Arquette)

Wann immer wir über schlechte Filme diskutieren, stellt sich irgendwann die alles entscheidende Frage: Wie schneidet er gemessen an “Tiptoes” ab? Aber bislang hält dieser Film unangefochten die Spitzenposition – von unten betrachtet!  Zunächst hatte ich mir den Film in der Hoffnung angesehen, dass man mit guten Schauspielern auch einen guten Film drehen könnte: weit gefehlt! Das Drehbuch ist doof, die Geschichte unglaubwürdig und sinnlos und man erfasst bis zum Ende des Filmes nicht wirklich, ob dieser Film ernst zu nehmen ist oder doch (laut Ankündigung!) als Komödie gedacht ist.

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